“LISREL, AMOS oder PLS leisten nicht, was Sie in Ihrer Doktorarbeit brauchen?”
Wie Wissenschaftler Nichtlinearitäten und Interaktionen in ihren Kausalmodellen entdecken und so ihr Forschungsfeld mit spannenden Entdeckungen entscheidend weiterentwickeln.
von Dr. Frank Buckler (Köln, Deutschland) -
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Warum sollten Sie diesen Artikel lesen?
Wie
wäre es, wenn Sie in Ihrer Diss. - anders als tausende Doktoranden
vor Ihnen - wirklich neuartige Entdeckungen präsentieren? Wie
würde es Ihren Doktorvater begeistern, wenn Sie umwerfende kausale
Einsichten, die bislang methodisch nicht möglich waren, in Ihrem Forschungsfeld generieren würden?
Sie erfahren in diesem Artikel - warum existierende Kausalanalyse-Verfahren nur von
begrenztem Nutzen sind - warum bisher noch keine
brauchbare Alternative entwickelt wurde - welche Möglichkeiten
durch eine neue Kausalanalyse-Methode entstehen - und vor allem wie Sie
diese Potenziale für sich nutzen können.
Warum helfen existierende Kausalanalyse-Methoden wie LISREL oder PLS nur begrenzt?
Klassische Kausalanalysmethoden
(Strukturgleichungsmodelle bzw. Partial Least Squares Modelle) stellten
im Vergleich zu den zuvor vorhandenen Methoden einen bedeutenden
Fortschritt dar. Sie sind darauf ausgerichtet, theoretisch
fundierte linear-additive Kausalmodelle zu testen. Für diesen
Anwendungsfall liefern sie hervorragende Ergebnisse. Sie werden
hierfür auch in Zukunft einen zentralen Stellenwert in der
sozialwissenschaftlichen Forschung einnehmen.
Ein Problem entsteht, wenn die
Anwendungsvoraussetzungen der klassischen Methoden nicht gegeben sind.
In der Praxis ist die umfassende Kenntnis der Wirkungsbeziehungen eher
die Ausnahme als die Regel. Ein offenes Geheimnis unter Forschern ist
es, dass die Theorien nach der "Machbarkeit" in Lisrel, Amos oder PLS
"hingetrimmt" werden. Das, was man im "Modeltrimmingprozess" findet,
wird irgendwie mit Quellen belegt und als "Apriori Hypothese"
ausgegeben. Der konfirmatorische Anstrich der meisten Studien ist
(salopp gesagt) eine Fars - die zugleich die Glaubwürdigkeit und
die Reputation der quantitativen Forschung über die Jahre in
Mitleidenschaft gezogen hat.
Darüber hinaus nehmen klassische
Kausalanalyse-Methoden ebenfalls an, dass alle Effekte linear sind und
sich nicht gegenseitig moderieren und beeinflussen. Selbst wenn man
weiterentwickelte Methoden "aus dem Labor" einbezieht, die dieses
Problem zu lösen versuchen, gilt: Wenn Sie die Eigenschaften der
Zusammenhänge im Vorhinein nicht beschreiben können, gibt es heute keine Kausalanalyse-Methode, die Ihnen hilft, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Professor Hennig-Thurau und ich haben uns vier verfügbare
Datensätze, die in Kausalanalyse-Studien in den am meisten
angesehenen wissenschaftlichen Journalen “Journal of Marketing Research” und “Journal of Marketing” erschienen sind, im Detail angeschaut. Wir fanden in jedem Datensatz unbekannte Pfade, unbekannte Interaktionen oder unbekannte Nichtlinearitäten.Wenn
weltweit führende Forscher in Teilen scheitern, Modelle
aufzustellen und zu testen, die den Anwendungsvorraussetzungen gerecht
werden - wie soll dann ein Doktorand dazu in der Lage sein?
Wenn die Probleme so offensichtlich sind, warum hat noch niemand eine Lösung entwickelt?
Die kurze Antwort ist: Die Lösung liegt nicht auf der Hand.
Eine genauere Antwort ergibt sich aus den folgenden vier Fakten:
- Erstens ist der mathematische Ansatz der heutigen Methoden (Strukturgleichungsmodelle) nur
für bestätigende und nicht für das entdeckende
Forschungen geeignet. Eine Fortentwicklung auf Basis des gleichen
Ansatzes ist schwer denkbar.
- Weiterhin verfolgen die Mehrheit der Wissenschaftler, die sich
mit Strukturgleichungsmodellen beschäftigen, einem
bestätigenden ("konfirmatorischen") Forschungsansatz. Sie erkennen eine
Methode nicht an, die aus Datensätzen strukturellen Erkenntnisse
gewinnt. Aus diesem Grund haben sich bislang auch nur wenige auf die
Suche nach einer neuen Methodik gemacht.
- Modernere multivariate Methoden, wie Künstliche Neuronale Netze sind erst in den letzten Jahren entwickelt worden.
- Künstliche Neuronale Netze waren bislang für die Kausalanalyse nicht geeignet, da diese am
sogenannten Black Box Problem leiden: Diese liefern zwar eine höhere
Erklärungskraft, machen jedoch nicht verständlich, wie sie zu
diesem Ergebnis
gekommen sind.
Stellen Sie sich vor, es wäre möglich, ...
... Wirkungszusammenhänge ohne viel Vorwissen zu
erforschen, zum Beispiel u-förmige Beziehungen aufzudecken oder
festzustellen, dass der Verkaufserfolg unabhängig vom Budget nur gesteigert werden kann, wenn die Direktmarketingkampagne mit der Radiowerbung kombiniert wird.
Stellen Sie sich vor, …
… Ihr Forschungsfeld ist die
Kundenverwirrtheit, die auch von nominellen Variablen beeinflusst wird.
Sie wenden eine neue Kausalanalysemethode an und erhalten als Ergebnis
das Strukturmodell im folgenden Bild. Alle Pfade mit einem Punkt am
Ende sind moderierende Effekte (Interaktionen). Für jede
Interaktion ergibt Ihre Analyse eine Grafik wie die zweite Abbildung
unten. Diese zeigt, dass das Bildungsniveau sich nur bei mittlerem
Einkommen auf die Konsumentenverwirrtheit auswirkt. All sonstigen
Menschen entwickeln vermutlich einfachere Entscheidungsheuristiken: Die
Armen kaufen einfach das billigste und die Reichen das Beste.
Haben Sie (oder Ihr Doktorvater) jemals solche
Kausalanalyseergebnisse gesehen? Vielleicht wird Ihr Doktorvater Sie damit mit
Stolz für ein “summa cum laude” empfehlen.


Stellen Sie sich vor , …
... Ihr Forschungsfeld ist die Servicequalität in
Servicecentern. Sie erstellen ein theoretisches Modell und
schätzen es mit AMOS - aber Sie sind weder mit
dem Model-Fit noch mit einigen widersprüchlichen Ergebnissen zufrieden.
Dann wenden Sie eine alternative Methode an und entdecken, dass einige
Pfade degressive nichtlineare Zusammenhänge beinhalten. Das ergibt
aus theoretischer Sicht plötzlich sehr viel Sinn, da die
ursächlichen Variablen als Hygene-Faktoren (d.h. man braucht ein
gewisses Mindestlevel aber nicht mehr, siehe auch KANO Model) bekannt
sind. Andere Variablen zeigen eine progressiv nichtlineare Wirkung -
was genauso viel Sinn ergibt, da diese Faktoren auch als
Zufriedenheitsfaktoren bekannt sind. Am Interessantesten finden Sie,
dass die neue Methode neue sinnvolle Wirkungspfade entdeckt. In diesem Fall sagt die verbreitete Auffassung, dass die Zufriedenheit
unabhängig voneinander die Weiterempfehlungsbereitschaft, die
Cross-Buying-Neigung und die Preisbereitschaft beeinflusst. Sie finden
jedoch heraus, dass es erst einer hohen Weiterempfehlungsbereitschaft
bedarf, um eine hohe Cross-Buying-Neigung zu entwickeln und dass es hohe
Cross-Buying-Neigung bedarf, um eine höhere Preisbereitschaft zu
entwickeln. Indem Sie diese neue Struktur in AMOS nachbauen, entdecken
Sie, dass sich der Fit verbessert.
Anstatt eine theorielose unsystematische
Trail&Error suche in AMOS durchzuführen, haben Sie in einem
systematischen Ansatz neue Strukturen entdeckt - einfach indem Sie nur
die Pfade im Vorhinein ausgeschlossen haben, die aus theoretischer
Sicht nicht begründbar sind.
Wie lassen solche Ergebnisse Sie aus der Vielzahl der
Doktorarbeiten, die Ihr Doktorvater bereits bewerten durfte,
herausstechen?

Stellen Sie sich vor , …
… eine Einzelhandelskette für Damenoberbekleidung sponsert Ihre Forschungsstudien. Mit den erhobenen Daten berechnen Sie
ein neuartiges Kausalmodell. Sie finden heraus, dass das wahrgenommene
Kundenbeziehungsinvestment der Haupttreiber von Folgekäufen sind.
In Ihrer Analyse zeigen Sie …

… dass exzellente "interpersonal
communication" mit dem Kunden bereits dieses Ziel erreicht. Teure
“tangible rewards” (z.B. gratis Zugaben wie Schuhcreme oder
Rabatte) sind ein alternatives aber weniger effektives Mittel. Indem
Sie letzteres wegfallen lassen, ersparen Sie Ihrem Sponsoren 1,5% der
Gesamtkosten. Dies steigert seinen Gewinn um sagenhafte 30%. Nach diesen
Ergebnissen offeriert Ihnen die Firma einen attraktiven Job oder
weitere Forschungsunterstützung.
Welche Methode kann all dies leisten?
Die
Antwort heißt "Universal Structural Modeling". Der Grundstein dafür
würde während eines fünfjähriges
Forschungsprojekt zusammen mit Harun Gebhardt gelegt, in dem wir unter
der Nutzung Künstlicher Neuronaler Netze ein Aktienprogrnosesystem
entwickelten.
1999 eröffneten wir
Profit-Station.de, wo die nachgewiesene Treffergüte noch heute
eingesehen und genutzt werden kann. Im gleichen Jahr begann ich mein
Doktorstudium mit dem ambitionierten Ziel die Kausalanalyse - das
"Kronjuwel" der Sozialforschung - neu zu erfinden. 2001 publizierte ich
das Buch “NEUSREL”, welches eine neue Kausalanalyse-Methode
beschreibt, die die gleichen Künstlichen Neuronalen Netze
verwendet, die schon Profit-Station.de erfolgreich gemacht haben. In
den nachfolgenden Jahren wurde die Methode in Forschungs- und
Beratungsprojekten angewendet und verfeinert. Weiterhin ist NEUSREL
in einer umfangreichen wissenschaftlichen Diskussion gereift. Wichtige
Verbesserungen sind durch den Beitrag von Professor
Hennig-Thurau möglich geworden. Im Ergebnis wurde für NEUSREL
die Methodengruppe “Universal Structural Modeling” (USM) gebildet.
Wie funktioniert USM? Eine Kausalanalyse arbeitet immer in zwei Schritten:
- Im Messmodell werden die Umfragedaten (Manifeste Variablen) zu wenigen latenten Variablen komprimiert.
- Im Strukturmodell werden die Wirkungsbeziehungen zwischen den latenten Variablen analysiert.
Auf der Messmodellebene setzt USM eine
Hauptkomponentenanalyse ein, um die latenten Variablen zu berechnen.
Auf Strukturmodellebene wird ein speziellen Neuronales Netz für
jede latente Variable trainiert, um den Einfluss der anderen latenten
Variablen zu ermitteln. Besondere Vorkehrungen im Neuronalen Netz
stellen sicher, dass irrelevante Wirkungspfade gestrichen werden. Das
Black-Box-Problem wird insbesondere durch die Techniken, die erst 1998
vorgestellt wurden gelöst. Diese ermöglichen es Wirkeffekte
zu separieren und graphisch darzustellen.
Wenn Sie die Methode im Detail verstehen möchten,
empfehle ich Ihnen den Artikel, den ich zusammen mit Professor
Hennig-Thurau im “Marketing – Journal of Research and Management” veröffentlicht habe.
Interessierten Lesern sende ich diesen Artikel als PDF per Email. Senden Sie eine Email unter Angabe Ihres Namens, Organisation und Forschungsgebiet an usm(at)neusrel.com.
Wie können Sie von USM profitieren?
Viele Leser fragen mich, wie sie von USM in Ihrer Doktorarbeit profitieren können. Für Erstanwender habe ich einen Analyseservice entwickelt, der einen
schnellen Einblick in die
Potentiale von USM auf Basis eigener Daten ermöglicht. Sie
füllen ein Excel-template mit Ihren Daten und Einstellungen aus
und ich führe die Analysen mit USM durch. Die Ergebnisse sende ich
Ihnen als PDF-Dokument zurück. Für umfangreichere
Berechnungen habe ich mittlerweile die Möglichkeit einer Softwarelizenz eingerichtet.
Was sagen Experten über USM?
- Gegenüber
den Klassikern der linearen Strukturgleichungsanalytik bietet NEUSREL
drei wichtige Vorteile: Exploratorische Elemente, nichtlineare
Zusammenhänge sowie beliebige Wechselwirkungen zwischen Konstrukten
sind zulässig und werden berücksichtigt. Dadurch werden mit NEUSREL
modellierte Kausalstrukturen tendenziell realistischer. Nur wenn die
Input-Daten alle restriktiven Annahmen klassischer
Kovarianzstrukturanalysen erfüllen, werden deren Resultate unter
Umständen besser.
Prof. Dr. Volker Trommsdorff, TU Berlin
- USM
ist ein Methodenverbund, der eine entdeckende Modellierung von
Strukturgleichungsmodellen ermöglicht. Mit dieser quasi
konfirmatorischen Methodik können neue Pfade, unbekannte
Nichtlinearitäten und Interaktions-Moderationseffekte in
Strukturgleichungsmodellen exploriert und beschrieben werden.
Professor Dr. Rolf Weiber, Universität Trier
- “I had the chance to read the book NEUSREL in 2001 as
an early draft. Within the scientific tradition of data-mining, I
believe that Universal Structure Modeling (USM) add a powerful
instrument to uncover hidden, more complex, and perhaps meaningful
relationships among variables."
Professor Dr. Dr. Rene Weber, University of California at Santa Barbara, USA
- “I use USM whenever I am working on a problem that
falls within its capabilities, for example, to estimate structural
equation models with many nominal variables such as gender. In the
field of customer confusion we found that confusion is particularly
prevalent among medium-income consumers, whereas low- and high-income
consumers employ buying heuristics that shield them from confusion. A
simple finding, however one we would have never found without
USM.”
Professor Dr. Gianfranco Walsh, Strathclyde Business School, University Glasgow & University of Koblenz
- “Wir planen derzeit die Anwendung von USM für
Kommunikationscontrolling und -planung in der werbeintensiven
Nahrungsmittelindustrie. Unserer Schätzung nach werden wir den
Pilotunternehmen einen beträchtlichen Teil ihres
Kommunikationsbudgets sparen helfen.”
Professor Dr. Holger Buxel, University of Applied Science Muenster
- “Ich war ein wirklich großer Verfechter von
klassischen Kausalanalysemethoden. Nach langen interessanten
Diskussionen mit Frank muss ich zugeben: Eine Lösung wie USM hat
wirklich gefehlt - und zwar nicht nur in der Wissenschaft. USM hat das
Potenzial, eine weitreichende Anwendung von Kausalanalysen in der
Praxis zu bewirken.”
Professor Dr. Alexander Klee, University of Applied Science Flensburg
- “Mit NEUSREL legt Herr Buckler eine für die
Marketingforschung äußerst bedeutende Arbeit vor, die dazu
beiträgt eine große Lücke … zu
schließen.”
Professor Dr. Klaus-Peter Wiedmann, University of Hanover
- "Best wishes as you expand the influence of this exciting software", Christopher P. Blocker, Ph.D. Assistant Professor, Hankamer School of Business, Baylor University
- "[The inventor of PLS]
Wold talked about a dialog between the researcher and the data,
facilitated by the method. ... I think a tool like NEUSREL brings PLS
closer to Wold's original intent for PLS.".
Edward E. Rigdon, Professor, Department of Marketing, Georgia State University
- “I
very much enjoyed the MJRM article about NEUSREL and I am particularly
intrigued by the non-linear/interaction capabilities.” Professor Dr. Claes Fornell, University of Michigan
Renommierte Unternehmen haben bereits USM für sich genutzt:
- Führende Berater und Marktforscher wie GFK, B2Con Unternehmensberatung, Brandezza AG, Whiteboxx, CFI Group - Claes Fornell International, Burke Inc., InfoSearch, ...
- Eine wachsende Anzahl innovativer Firmen setzen die Methode ein, wie z.B. e.g. T-Mobile, GREIF Inc., Sal. Oppenheim, Abbott, Procter & Gamble, L'Oréal, ...
Zitate von Anwendern:
„Wir sind von den Fähigkeiten von NEUSREL überzeugt“
Mag. DI Ryffel GFK Trustmark
"... congratulations on creating a wonderful product--I am going to be
recommending it at places that I already have connections with."
John Steele, M. S., ABD, Kansas State University & Army Research Institute (ARI)
"... dank einer Analyse mit Neusrel konnten wir wichtige nichtlineare
Zusammenhänge im Bereich der psychologischen Markenwirkung aufdecken."
Gregor Waller, lic.phil. Wissenschaftliche Leitung, Brandezza AG
"The program provides very interesting diagnostics which give me a lot
of clues to dive into more insightful investigation of the data.".
Jae Cha , Chief Research Scientist , CFI Claes Fornell International
"I have applied the NEUSREL software designed by Dr. Buckler to
customer satisfaction and loyalty data, and found that it provides some
very desirable features. I have been happy about its ease of use,
functionality, and new and desirable features such as the ability to
identify non-linear and interaction effects in the model.”
Kunal Gupta, Ph.D. Vice President, Burke, Inc
We used Neusrel for exploring product adoption drivers. Thanks to
Neusrel's capability to include all kinds of variables (e.g. moderators
or categorial variables as gender) into our analysis, we were finally
able to avoid spurious findings and to derive some meaningful
recommendations concerning our proposition design and go-to-market
strategy.
Daniel Klein, Senior Manager, T-Mobile
Wie lässt sich das Gesagte zusammenfassen?
Heutige Kausalanalysen sind darauf ausgelegt
bestehende Theorien zu bestätigen und sind nicht in der Lage, neue
Pfade, unbekannte Nichtlinearitäten und Moderationseffekte zu
entdecken. Dies ist jedoch unbedingt notwendig, um für die meisten
Problemstellungen nützlich zu sein und um wirklich substanziellen
Wissensfortschritt zu ermöglichen.
Eine methodische Lösung für dieses Problem
ließ bislang auf sich warten, da insbesondere
eine neue methodische Richtung eingeschlagen werden musste. Die Grundlagen dafür
sind erst in den letzten Jahren entwickelt worden, sodass ein Verfahren
wie USM erst seit kurzem methodisch möglich ist.
USM (Universal Structural Modeling) ist eine neuartige
Kausalanalyse auf Basis Neuronaler Netze, die folgende Vorteile
ermöglicht ...
- Entdeckung: USM benötigt weit weniger Vorwissen und deckt unbekannte Zusammenhänge.
- Nichtlinearität: USM ermittelt (auch unbekannte) nichtlineare Beziehungen und stellt diese graphisch dar.
- Interaktionen: USM findet, zeigt und quantifziert Moderationseffekte zwischen Ursachen.
- Universalität: USM akzeptiert
diverse Verteilungen in den Daten. Insbesondere können nominal
skalierte Variablen wie Geschlecht, Beruf, Markenname etc. verwendet
werden. Und es ist möglich, zirkuläre Wirkungsnetzwerke
aufzubauen.
- Quantifizierung: USM misst alle
wichtigen Fakten in Maßzahlen - egal ob Pfadkoeffizienten,
generelle Einflussstärke, Anteil der Interaktionen oder
Signifikanzen.
- Einfachheit: USM ist sehr einfach zu bedienen, da keine komplexen Einstellungen notwendig sind.
Viele Fallbeispiele zeigen den
großen Nutzen, den USM schöpft. Nach meiner Erfahrung
finden sich in den meisten Datensätzen unentdeckte
Nichtlinearitäten oder Moderationseffekte. Und dies umso mehr, je
mehr nicht nur für die "lineare Welt" entwickelte Messmodelle und
Konstrukte verwendet werden.
Sie haben die Möglichkeit durch den
Analyseservice und einem Test der NEUSREL-Software, die Potenziale von
USM an eigenen Daten zu erleben. Dies ist Ihr Schritt hin zu spannenden
Entdeckungen in Ihrem Forschungsfeld oder einer Doktorarbeit die
wirklich etwas beizutragen hat.
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, um gemeinsam die Möglichkeiten zu besprechen, die NEUSREL für Sie bietet.
Frank Buckler
Buckler( at )neusrel.de
p.s. Aktuell: Das "NEUSREL PhD
Programms" bietet ausgewählten Doktoranden eine kostenlose Nutzen
der Neusrel-Software.